Überzeugende Premiere

GSD Anlagen in Rumänien

Die ersten Betriebsergebnisse einer VTA GSD-Desintegrationsanlage in Rumänien sind äußerst positiv.

Die 90.000-EW-Anlage in Târgu Mureș ist die erste rumänische Kläranlage mit einer Schlammdesintegration. Geliefert wurde sie über das spanische Unternehmen Passavant Espana S. A., welches als Generalausrüster mit der Maschinentechnik für die gesamte Kläranlage beauftragt war. Die VTA Technologie GmbH hatte zuvor bereits in Spanien (Banyoles) sehr erfolgreich mit diesem Unternehmen zusammengearbeitet und konnte mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis die Entscheidungsträger in Rumänien überzeugen. Nach diversen Bauverzögerungen wurde die VTA GSD 18 schließlich im Juni 2015 in Betrieb genommen und läuft seither störungsfrei durch. Nach knapp eineinhalb Jahren können nun erste Betriebsergebnisse präsentiert werden: Der organische Abbaugrad konnte von vorher 42 % auf über 50 % gesteigert werden. Somit ergibt sich auch eine Erhöhung der Gasausbeute um ca. 20 %. In weiterer Folge führt der geringere organische Anteil im ausgefaulten Schlamm zu einer Verbesserung in der Entwässerung (1 – 2 Prozentpunkte) und sorgt schlussendlich dafür, dass ca. 10 – 12 % weniger Schlamm entsorgt werden müssen.

Jederzeit wirtschaftlich

Durch die Desintegration wird das energetische Potenzial des Schlammes besser ausgeschöpft. Unter diesen Rahmenbedingungen wird eine VTA-Desintegrationsanlage immer wirtschaftlich eingesetzt werden können. Durch die Mehrproduktion an Gas wird mehr Strom erzeugt, als vom Aggregat selbst benötigt wird. Der stabilere Faulungsbetrieb führt zu geringerem Arbeitsaufwand für das Betriebspersonal, und in der Schlammentsorgung ergeben sich Einsparungen sowohl durch den verbesserten Schlammabbau in der Faulung als auch durch das bessere Entwässerungsergebnis.
 

Die Ultraschall Desintegration (GSD)
Weniger Schlamm. Mehr Gas. Top-Bilanz.

Haupteinsatzbereich der durch VTA Technologie GmbH entwickelten und patentierten Desintegrationsanlage mit Ultraschall (GSD), ist die Behandlung von eingedicktem Schlamm (Überschuss- oder Rohschlamm) unmittelbar bevor dieser in die Faulung gepumpt wird. Ziel ist die Optimierung des Faulungsprozesses: Das Potenzial des vorhandenen Schlammes wird in der Faulung durch die Vorbehandlung mit Ultraschall effektiver genutzt. In den meisten Fällen reicht es aus, einen Teilstrom des Schlammes zu behandeln, um den biologischen, enzymatisch ablaufenden Faulungsprozess zu optimieren.

Darüber hinaus hilft die VTA-Ultraschalldesintegrationsanlage auch bei Problemen mit Schaum in der Kläranlage. Fadenförmige Mikroorganismen verursachen Betriebsprobleme in der Biologie, im Nachklärbecken und im Faulbehälter. Mit Hilfe der VTA GSD werden diese fädigen Organismen zerstückelt, was zur Folge hat, dass das Schaumproblem gelöst wird und diese fakultativ anaeroben Bakterien in der Faulung abgebaut werden können.

Je nach Zielvorgabe wird eine individuell angepasste VTA GSD-Anlage entwickelt und ohne großen baulichen Aufwand in den bestehenden Verfahrensschritt integriert.

Praxisbericht aus dem Wissensmagazin der VTA Gruppe „Der Laubfrosch“, Ausgabe 74

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